George Grosz, Hitler in Hell (1944)
Er war humanistisch geprägter Sozialist und Romantiker. Zugleich faszinierte ihn, wie das Amerika der 30er Jahre mit dem Kapitalismus umging. Als Künstler widmete sich George Grosz genauso einfühlsam dem persönlichen Porträt wie er grell überzeichnend den Irrwitz der „Goldenen Zwanziger“ festhielt. Ein dreiteiliges Ausstellungsprojekt in Cuxhaven zeigt vom 3. August bis zum 5. Oktober die Ambivalenz des Großen der Moderne unter einem besonderen Aspekt: Weil Grosz 1933 über Cuxhaven Deutschland verließ und 1959 dort in die Heimat zurückkehrte, spürt „Aufbruch nach Amerika“ dem Einfluss der USA auf den Künstler und seinen Gefühlen gegenüber der Wahlheimat nach. Mehr bei der Allgäuer Zeitung.