Er gilt als harter Kritiker der geplanten Elbvertiefung: Nun wurde der Cuxhavener CDU-Politiker Enak Ferlemann (46) zum parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium berufen und ist damit ausgerechnet für dieses 350-Millionen Euro teure Projekt zuständig, das Hamburgs Hafenwirtschaft seit Jahren mit Nachdruck fordert. Die Berufung wird daher in der Hansestadt mit einiger Spannung verfolgt – auch wenn Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) zunächst nur Nettigkeiten in Richtung Berlin sendet: „Ich freue mich für Enak Ferlemann und den Norden unserer Republik. Mit dem neuen Staatssekretär aus dem Landkreis Cuxhaven weiß die gesamte Region einen schlagkräftigen Vertreter in Berlin. Ich bin mir sicher, dass sich Enak Ferlemann mit Nachdruck auch für die zügige Anpassung der Unter- und Außenelbe starkmachen wird“, sagte er in einer ersten Reaktion dem Abendblatt.
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