Foto: pixelio.de/Helga Schmadel
Elbvertiefung offenbar Ursache – Sedimentschichten sind ungewöhnlich dick – Weitere Zunahme befürchtet
Die in diesem Jahr im Wattenmeer vor Cuxhaven aufgetauchten Schlickfelder sind offenbar auf die Elbvertiefung zurückzuführen. Der Schlickbefall sei keine vorübergehende Erscheinung, sondern Folge eines strukturellen Wandels, heißt es in einem Papier der Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Es gebe auch keine Anzeichen dafür, dass eine vermehrte Algenproduktion schuld sei. Neben der Elbvertiefung komme auch der vor Jahrzehnten errichtete Leitdamm, der die Fahrrinne vor der Elbmündung begrenzt, als Ursache in Frage. Die Cuxhavener Grünen fürchten nun Imageschäden und wirtschaftliche Einbrüche beim Kurbetrieb. Mehr bei der Welt.
