Archiv nach Monaten: März 2008

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In der Hansestadt sucht Schwarz-Grün Alternativen zum Bau eines Kohlekraftwerks. Politiker in der Hauptstadt finden das hochinteressant. Der Druck auf Vatenfall nimmt zu. 
  
Mit einem spektakulären Schachzug könnte Hamburg zum Vorbild für die Berliner Energiepolitik werden: Hier wie da plant Vattenfall den Bau eines neuen Kraftwerks, und hier wie da hagelt es Kritik wegen der Aussicht, dass es mit klimaschädlicher Steinkohle befeuert werden könnte. In Hamburg war das Thema zuletzt der Hauptstreitpunkt bei den Koalitionsverhandlungen von CDU und Grünen – und könnte nun auf ganz eigene Art erledigt werden.

Auf Einladung der Grünen präsentierten Vertreter des Ökostromanbieters Lichtblick Pläne für ein Gaskraftwerk. Außerdem einigten sich die Verhandler laut „Focus“ darauf, bei den großen Vattenfall-Konkurrenten Angebote für ein Gaskraftwerk einzuholen, das den Vattenfall-Bau ersetzen könnte. Aus Gas entsteht bei der Strom- und Wärmeproduktion nur knapp halb so viel klimaschädliches Kohlendioxid wie aus Steinkohle. Mehr beim Tagesspiegel.

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Nach einem sehr erfolgreichen Jahr erwartet die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auch für 2008 ein starkes Wachstum. Das Ausbauprogramm soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Dabei rechnet die Hafengesellschaft damit, dass sich CDU und Grüne bei ihren Koalitionsverhandlungen auf eine Vertiefung der Elbe einigen werden.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr erwartet die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auch für 2008 ein starkes Wachstum des Umsatzes und des Ergebnisses. Wie HHLA-Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Montag auf der Bilanzpressekonferenz des seit einigen Tagen im Börsenindex MDax notierten Unternehmens sagte, gehe die Hafengesellschaft von einer Steigerung des Umsatzes um zehn Prozent auf 1,3 Milliarden Euro und einer Zunahme des Betriebsergebnisses auf erstmals mehr als 300 Millionen Euro aus. Grund für die Annahme sei die gute Geschäftsentwicklung in den ersten Monaten dieses Jahres und die Voraussage von Instituten, wonach der Containerumschlag in Nordeuropa um zehn Prozent steigen wird.  Mehr bei der Welt online.

Mehr bei AFP.

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Airbus plant einem Zeitungsbericht zufolge zum Verkauf stehende deutsche Werke zunächst in eine separate Gesellschaft auszulagern. Zu dem neuen Tochterunternehmen sollen die Werke in Nordenham und Varel sowie das Augsburger Werk des Mutterkonzerns EDAS gehören, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete. Die Tochter könne dann zu einem späteren Zeitpunkt veräußert werden, nachdem der bislang angestrebte Verkauf der Werke an den Raumfahrtkonzern OHB vom Tisch sei. Für das Airbus-Werk in Laupheim laufe der Verkaufsprozess hingegen weiter. Mehr hier.

Mehr auch hier.

wegener.jpg Projektleiter Dr. Björn Rost (Foto: Alfred-Wegener-Institut)

Forscher untersuchen Einfluss des Klimawandels auf Phytoplankton

Bremerhaven. Um die Folgen des Klimawandels auf Meeresalgen zu klären, unterstützt der Europäische Forschungsrat (European Research Council) ERC) ein neues Projekt am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung AWI (www.awi.de). Das Projekt PhytoChange von Björn Rost wird von der EU über fünf Jahre mit insgesamt 1,4 Mio. Euro gefördert. Für den gesamten Kohlenstoffhaushalt des Planeten spielt das so genannte Phytoplankton eine wesentliche Rolle, denn es ist nicht nur Nahrungsgrundlage, sondern auch CO2-Speicher. Mehr lesen Sie hier.

Aus der Grünen-Führung ist zu hören, dass es für Hamburg einen Fahrplan zur Macht mit der CDU gibt. Beim Streitpunkt Elbvertiefung wird ein Nachgeben erwogen. 

Scheibchenweise wollen die Grünen in Hamburg ihre Basis für eine Koalition mit der CDU gewinnen. In drei Mitgliederversammlungen sollen erst Sondierungsgespräche, dann im März Koalitionsverhandlungen und schließlich eine mögliche Regierung mit der CDU abgesegnet werden. Bürgermeister Ole von Beust möchte im April einen neuen Senat vorstellen – gerne mit den Grünen, wie er sagt. Mehr bei der taz.

Koalitionsverhandlungen von CDU und Grüne gehen in die zweite Runde


Die CDU und die Grünen haben am Dienstag ihre Koalitionsverhandlungen in Hamburg fortgesetzt. Auf dem Programm standen die Themen Wirtschaft, Hafen, Verkehr und Umwelt. Dabei wird es auch um die ersten Knackpunkte beider Parteien, den Bau des Großkohlekraftwerkes in Moorburg und die Elbvertiefung gehen. Bis zum 4. April soll es weitere fünf Gesprächstermine geben, um den ersten schwarz-grünen Koalitionsvertrag auf Landesebene auszuhandeln. Mehr berichtet die Welt.

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Tourismusverband: Weltnaturerbe hilft Küste – Hansestadt soll mitmachen
Das Wattenmeer der Nordsee muss nach Ansicht von Tourismusexperten so schnell wie möglich als Weltnaturerbe ausgezeichnet werden.
Dies würde die Attraktivität der Region erheblich steigern, sagte der Vorsitzende des Tourismusverbandes Nordsee, Sven Ambrosy, in Jever (Kreis Friesland). Deswegen habe er kein Verständnis dafür, dass sich Hamburg beim Anmeldeverfahren ausgeklinkt habe. Mehr bei der Welt.

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Bremerhaven/Berlin. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Schirmherrschaft für das im Bau befindliche „Klimahaus 8 Grad Ost“ in Bremerhaven übernommen. Das Wissenschafts-Museum wende sich einem herausragenden globalen Thema verständlich aufbereitet und mit Erlebnischarakter zu, hieß es dazu am Mittwoch in Berlin.

Die Erlebniswelt kostet rund 70 Millionen Euro und soll am 1. März kommenden Jahres ihre Pforten öffnen. Dann soll auf einer Ausstellungsfläche von 11 500 Quadratmetern wissenschaftlich fundiert gezeigt werden, welche Faktoren das Klima bestimmen. Mehr bei der Welt.

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Die „Havenwelten“ sollen das Image der Stadt wandeln

Die größte Stadt an der Nordseeküste sehnt sich nach einem Imagewandel. Bremerhaven baut deswegen im großen Stil. Es ist eine städteplanerischer und finanzieller Kraftakt: Das Großprojekt „Havenwelten“ am alten und neuen Hafen soll der Stadt ein neues Gesicht verleihen. Mehr beim ZDF.

Kreis Cuxhaven. Dienstagmorgen, 7:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn (A) 27 zwischen Debstedt und Neuenwalde in Richtung Cuxhaven ein schwerer Unfall. Bei dem Versuch, mit seinem 8-Sitzer (Pkw) einen vorausfahrenden Lkw zu überholen, stieß der Wagen offensichtlich ungebremst von hinten in den Lkw. Mehr bei der Polizei.

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Hamburg. Nach der Beinahe-Flugkatastrophe in Hamburg hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) Ermittlungen aufgenommen. Ziel sei es, künftige Unfälle zu verhüten, sagte ein Sprecher. Sowohl die beinahe verunglückte Lufthansa-Maschine als auch die beiden Piloten gehen derweil schon am Dienstag wieder in die Luft. Der Flügel des Airbus A320 sei repariert, die Maschine stehe zur Verfügung, sagte ein Lufthansa-Sprecher. Auch der 39-jährige Kapitän und die 24-jährige Kopilotin seien schon wieder im Dienst. Mehr bei AFP.

Mehr beim ZDF.